Über mich

Dr. Matthias Wagner bei der Landesdelegiertenkonferenz in Dresden

Biographisches:

  • 48 Jahre alt, zwei Kinder (20 und 17)
  • Studium der Physik in Regensburg, Leipzig, Eugene (Oregon, USA) und TU München
  • Promotion in Linköping (Schweden)
  • Drei Jahre lang Juniorprofessor für Physik an der TU Bergakademie Freiberg
  • Seit 2006 bei SolarWorld in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung
  • Sprecher des Stadtverbands Freiberg
  • Delegierter der LAG Energie (Sachsen) zur BAG Energie und Klimaschutz

 

Politischer Werdegang:

Seit vier Jahren bin ich Mitglied im KV Mittelsachsen, die Beschäftigung mit GRÜNEN Themen und Inhalten begleitet mich aber schon seit meiner Jugend. Im Mittelpunkt standen damals einerseits die Friedenspolitik, andererseits der Kampf um den Ausstieg aus der Kernenergie. In der Friedensbewegung versuchten wir, der Logik des nuklearen Aufrüstens zu widersprechen. Dazu gehörte auch von Anfang an das Engagement für eine fairen Handel mit der sogenannten „Dritten Welt“.

Der rote Faden in meiner Biographie ist allerdings die Energiepolitik, insbesondere das Interesse an der Photovoltaik. Meine Physik-Diplomarbeit behandelte dementsprechend ein Thema zur Materialqualität einer bestimmten Materialklasse für Dünnschicht-Solarmodule. Nach einem Ausflug in andere Bereiche der Halbleiterphysik im Rahmen meiner Doktorarbeit kehrte ich später wieder in die Photovoltaik zurück und arbeite jetzt seit zehn Jahren bei SolarWorld. Dort leite ich das physikalische Labor in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Schon immer habe ich zur Beförderung das Fahrrad dem Auto vorgezogen. Seit einigen Monaten verzichte ich jetzt ganz auf einen eigenen PKW und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit einer Kombination aus Fahrrad, ÖPNV und Carsharing funktioniert der Alltag auch in einer Mittelstadt wie Freiberg. Mir ist allerdings vollständig bewusst, dass sich dies anders darstellt, wenn man außerhalb der Städte im ländlichen Raum lebt.

Im Wahlkampf werde ich auf folgende Themen setzen:

  1. Energie- und Klimaschutzpolitik
  2. Verkehrspolitik und Zukunft des ländlichen Raums
  3. Datensicherheit und „informationelle Selbstbestimmung“ im Zeitalter der Sozialen Medien
  4. Gerechte Verteilung der Chancen und Lasten in der Gesellschaft, auch als Antwort auf die Fremdenfeindlichkeit von AfD, PEGIDA und co
  5. Transparenz von Entscheidungsfindungsprozessen